Social Media für dein Business
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Wie du mit Social Media dein Business rockst

By on 26. Mai 2017

Wenn wir über Social Media reden, sprechen wir über Erfahrungen und daraus resultierende Learnings. Es gibt kein Richtig, Falsch, keine Norm und noch dazu ist alles immer fein dem Wandel von veränderten und neuen Algorithmen unterworfen. Schön, dass ihr hier euer Business starten wollt!

Vom Gefühl her

Natürlich seid ihr damit genau an der richtigen Stelle, denn: Ohne Online Marketing, ohne Social Media-Kanäle, über die ihr eure Zielgruppe mit den richtigen Inhalten erreicht, und als ihre Problemlöser von euren Produkten überzeugt, könntet ihr eure Business-Idee auch gleich wieder einpacken und in der Hätte-Wäre-Wenn-Kiste verschwinden lassen. Durchaus mögen die altbekannten Flyer eine auf den ersten Blick kostengünstige und einfache Lösung sein – sind sie aber am Ende nicht. Mit 5.000 Flyern, die vielleicht genau so viele Menschen erreichen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr eben eure Menschen erreicht, deren Problem ihr löst, verschwindend gering. Merke: Wer versucht, alle zu erreichen, erreicht am Ende niemanden.

Wer versucht, alle zu erreichen, erreicht am Ende niemanden

Ihr habt also eine Idee, ein Produkt, eine Marke, die ihr in die Welt hinaus tragen wollt? Gut, dann lasst uns über Lisa und Fred sprechen. Wer die sind? Eure Kunden! Und die solltet ihr ganz genau kennen. Das bedeutet, dass ihr euch am besten jetzt gleich sofort ein Blatt und einen Stift nehmt und euch einmal euren Wunschkunden vorstellt. Gebt ihm einen Namen, ein Alter, malt ihn vielleicht sogar auf. Wie sieht er aus? Was trägt er? Wohin reist er? Macht er Sport? Welchen? Wo? Wann? Wo wohnt er? Wohnt er dort allein? Mit wem? Hat er Kinder? Wie viele? Was machen die eigentlich? Geht er aus? Wohin? Was isst er? Und mit wem? Wofür gut er sein Geld aus?

Versucht euren Kunden so genau wie möglich zu definieren, gebt ihm einen Namen und ein Gesicht und hängt ihn euch über den Schreibtisch. In Zukunft werdet ihr alles für genau diesen Menschen machen. „Aber dann verliere ich ja alle anderen?“, fragt ihr euch gerade? Nope, das wird nicht passieren, also vielleicht schon, aber die wollt ihr auch eigentlich nicht. Ihr wollt diesen Kunden, mit dem ihr gern arbeitet, den ihr mögt. Und wen ihr den erreicht, dann erreicht ihr auch weitere Kunden, die ihm ähnlich sind – und das sind die Menschen, die euer Produkt auch wirklich wollen, an die ihr verkaufen könnt. Was nützen Tausende Follower, wenn sie nicht kaufen? 1.000 treue Kunden können für eure Business-Idee völlig ausreichen.

Du bist so heftig Social Media!

Das heißt aber nicht, dass Masse gleich Klasse ist oder Quantität vor Qualität kommt. Ganz im Gegenteil: Fokussiert euch auf wenige, aber starke Kanäle. Ok, Facebook ist fast schon Pflichtmodul, danach habt ihr dann die Wahl. Setzt ihr auf Bilder? Ab zu Instagram mit euch! Eure Zielgruppe ist jung? Vielleicht könnte Snapchat euer Buddy werden. Ihr seid Journalist und wollt eurer Ego aufpolieren? Willkommen in der Twitter-Welt. Sucht euch die Kanäle, auf denen ihr eure Zielgruppe wirklich erreicht. Wo treiben sich Lisa und Fred nochmal rum? Dort geht ihr (digital) hin.

Content ist King!

Wenn ihr die richtigen Social Kanäle für eure Zielgruppe gefunden habt, bietet ihr den Lisas und Freds erst einmal viel Mehrwert. Warum sollten sie euch sonst folgen, glauben oder etwas abkaufen? Eben! Ihr müsst in Vorleistung gehen, am besten mit Inhalten, die eure Zielgruppe interessieren, ihnen einen wirklichen Mehrwert schaffen. Sie werden es euch mit Vertrauen danken, dass sie früher oder später bar in euch investieren – um euch etwas zurück zu geben, weil ihr ihre Probleme löst.

Aber gehen wir nochmal einen Schritt zurück: Was ist eigentlich Content? Welche Inhalte sind relevant? Auch hier gilt es danach zu schauen, was eure Zielgruppe eigentlich möchte. Fragt sie doch mal. Macht eine Umfrage, geht auf Lisa und Fred zu und fragt sie nach ihren Struggles. Sie werden euch die Antwort liefern, was sie wollen und brauchen. Und ihr Problemlöser mit dem richtigen Know-How werdet es ihnen liefern. Ob in Texten, mit eurer Stimme, in Videos oder, oder, oder. Die Möglichkeiten, um über die Social Media-Kanäle die Lösungen und das Wissen weiter zu vermitteln, sind schier unbegrenzt. Sucht euch das Format, mit dem ihr euch wohl fühlt und eure Zielgruppe erreichen könnt.

Blogs sind tot

Man munkelt gerade sind Podcasts der heißeste Shit. Stimmt. Im Gegensatz zu Blogs ist hier noch viel Platz im Tanzbereich, weil die Konkurrenz noch gering ist. Außerdem ist es das Medium, das gerade trendmäßig aus den USA rüberschwappt und immer beliebter wird. Neue Podcasts werden zudem von iTunes hoch ausgespielt und dem Hörer das Konsumieren eurer Inhalte so einfach wie möglich gemacht: Ob beim Staubsaugen, Autofahren oder Sport machen – Podcast hören geht immer, Blogs lesen nicht ganz so einfach. Pro passiver Konsum!

Doch auch der Blog kann unter Umständen das richtige Tool sein, wenn er zu eurer Zielgruppe passt, eine Nische bedient oder einfach clever und smart beworben wird. Auch der YouTube-Channel kann sich mit der richtigen Aufstellung (und Keywords!) durchsetzen – immerhin ist YouTube nach Google die zweitgrößte Suchmaschine der Welt. Hier kommt es ganz individuell auf euch, eure Zielgruppe und euer Produkt an, das ihr am Ende vertreiben wollt. Jeder Kanal an sich – ob Podcast, Blog oder YouTube-Channel – sind nämlich kein Business. Es ist das Tool, mit dem ihr euer Business vertreibt. Ein Kanal, der beliebig ist, der sich wandeln und wechseln kann, ein Reichweiten-Werkzeug, das euch die Aufmerksamkeit eurer Zielgruppe bringen kann.

Ich bins, das Produkt!

So, kommen wir zum spannenden Teil mit dem ihr dann euer Geld verdient: Habt ihr eure Zielgruppe auf den richtigen Kanälen mit wertvollen Inhalten erreicht, gebunden und vertraut gemacht, könnt ihr ihnen Lösungen für ihre Probleme verkaufen. Dafür bedarf es eines Problems, das ihr lösen könnt, und für das Lisa und Fred auch bereit sind, Geld in eine Lösung zu investieren. Im besten Fall gibt es nicht nur eine Lösung, sondern mehrere. Getreu dem Motto: „Ein Produkt kommt selten allein.“ solltet ihr eure Kunden beim Kaufen wachsen lassen.

Startet mit einer kostenlosen, kleinen Lösung. Geht damit in Vorleistung, damit Lisa und Fred wissen, dass ihr wisst, was ihr da tut und dass es sich lohnt, in euch zu investieren. Legt ein weiteres Produkt mit noch mehr Know-How on top, das im unteren Preissegment liegt und steigert das Ganze bis zu einem wertvollen, hochpreisigen Produkt. Bietet euren Kunden eine Leiter an, die es sich zu erklimmen lohnt. Das teure Produkt werden nicht mehr alle kaufen, doch wenn ihr es nicht anbietet, kauft es niemand, oder? Außerdem werdet ihr wahrscheinlich mit dieser teuren Lösungen am Ende das meiste Geld verdienen. Warum? Fragt mal Onkel Pareto. 20 % eurer Kunden machen nämlich 80 % eures Umsatzes aus. Fertig ist euer Business!

What?

Wer bis hier hin gekommen ist und doch irgendwie noch keine so richtige Ahnung hat, wie er denn nun sein Business an den Start bekommt, darf mich natürlich gern anschreiben. Ich biete da diverse Lösungen – vom Workshop bis zur individuellen Beratung und Begleitung. Ich freu mich drauf, eurer Problemlöser zu werden!

Über die Autorin:

Maria Anna Schwarzberg arbeitet als Autorin und Fotografin und spricht in ihrem neuen Podcast „Proud To Be Sensibelchen“ über Hochsensibilität. Wenn du Maria mal nicht in Hamburg antreffen solltest, weil sie wieder mal das Reisefieber gepackt hat, dann findest du auf jeden Fall hier mehr über sie und ihre Projekte.

(Noch in Arbeit:) Mein Artikel-Guide zu deinem ortsunabhängigen Leben als Business-Blogger und Freelancer:

  1. Ortsunabhängig arbeiten und leben – was für dich?
  2. Einen eigenen Blog erstellen – 6 Fakten über das Bloggen
  3. Wie ein Blog als Marketingkanal funktioniert
  4. Warum du als Blogger und Selbstständiger netzwerken solltest – Auch wenn du schüchtern bist
  5. Social Media Grundkurs – Facebook und Instagram
  6. Kundenakquise als Freelancer
  7. Krankenkasse, Steuern, Finanzen und Gewerbe als Digitaler Nomade
  8. Wie du ganz easy deine erste Website mit WordPress erstellst
  9. Das Modell „Teilzeitjob + Selbstständigkeit“ als leichter Start
  10. Storytelling – Wie du deine Geschichte gut verkaufst
  11. Produktiv anstatt viel Arbeiten – 8 Tipps für mehr Fokus
  12. „Meine Familie versteht mich nicht“ – Keine Angst davor, was dein Umfeld über dich denkt
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Oliver Haas
Hamburg

Hi! Ich bin Olli und freu mich sehr, dich auf Wolfsmilch begrüßen zu dürfen! Seit 2015 arbeite ich im Sommer für eine Festivalreihe in Hamburg und im Winter zieht es mich in wärmere Gefielde. Nebenbei begann ich als Freelancer im Webbereich und taste mich nun langsam heran an das Leben, das ich führen möchte. Das Leben als Digitaler Nomade. Also unabhängig mein Geld mit Dingen verdienen, die mir Spaß bringen. Und das nahezu von jedem Ort der Welt aus. Meine Erfahrungen möchte ich hier mit dir teilen. Im "Rucksack" wirst du Artikel und Stories rund ums Reisen und alles was dazu gehört finden. "Laptop" versorgt dich mit Wissen und Anregungen über das Arbeiten als Digitaler Nomade und Freelancer. Und "Rekorder" stellt dir interessante Menschen vor, die etwas gemeinsam haben: Sie alle haben ihr Ding durchgezogen. Tust du das auch?

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