Oliver Haas Wolfsmilch
Laptop Rucksack

Ortsunabhängig arbeiten und leben – was für dich?

By on 3. März 2017

Du fühlst dich in dem was du gerade tust nicht mehr wohl und würdest gerne etwas anderes ausprobieren? Du verfolgst die Menschen, die von überall auf der Welt ihr Geld verdienen und fühlst dich von ihnen inspiriert? Du würdest auch gerne ortsunabhängig arbeiten und leben, bist dir aber nicht sicher, was die ersten Schritte sind? Dann habe ich hier für dich vielleicht ein paar Antworten parat. Mir werden die folgenden Fragen immer wieder auf Meet-Ups, in meinem Skype-Coachings oder von Bekannten gestellt und meistens gebe ich immer die gleichen Antworten. Denn diese beruhen auf meinen bisherigen Erfahrungen als „Winternomade“, als Freelancer, Blogger, langsam Reisender und Selbstständiger. Und ich gebe diese Antworten, weil es bei mir genau so funktioniert hat. Warum also auch nicht bei dir?

 

1. Ich würde gerne ortsunabhängig arbeiten und leben, aber weiß nicht wie ich anfangen soll?

Kein Problem! Lass uns mal Schritt für Schritt analysieren, was wir haben und wo wir hin wollen. Das könnte zum Beispiel wie folgt aussehen:

 

Erkenne deine Stärken und Leidenschaften!

Was tust du wirklich gerne und wobei investierst du freiwillig viel Zeit? Bei welchen Tätigkeiten vergisst du sogar manchmal die Zeit? Hast du etwas studiert, weil du dich für die Thematik interessierst? Wo hast du anderen Menschen schon helfen können und zu welchem Thema fragen dich andere um Rat? Worin bist du gut?

Frage dich als nächstes, ob du mit deine Stärken und Leidenschaften vielen Menschen helfen kannst und ob diese Menschen auch bereit wären, für deine Hilfe zu bezahlen. Bitte deine Freunde und deine Familie um ihre Meinung. Den besten Rat wirst du aber meistens von Leuten bekommen, die sich in deinem Thema auch sehr gut auskennen. Wahrscheinlich gibt es jemand, der sich mit den gleichen oder ähnlichen Fähigkeiten, wie du sie hast schon selbstständig gemacht hat. Guck dir an, wie sie oder er dabei vorgegangen ist. Dabei kannst du auch ruhig mit dieser Person in Kontakt treten. Netzwerken ist extrem wichtig, wenn du dir etwas aufbauen möchtest.

Du bist dir sicher, dass du mit deiner Leidenschaft nicht erfolgreich werden könntest? Denke nochmal ganz genau über deine Stärken nach. Gab es früher etwas, was du gerne getan hast und dann aus irgendwelchen Gründen vernachlässigen musstest? So hat mir schon in der Schule das Schreiben viel Spaß gemacht und Deutsch war mein bestes Fach. Leider hab ich das nach dem Abi nicht mehr weiterverfolgt und bin erst mit dem Start von Wolfsmilch wieder darauf gekommen.

 

In wie weit bist du dazu bereit, Neues zu lernen und deine Fähigkeiten auszubauen?

Du findest deine Stärken nicht spannend genug, möchtest dich aber trotzdem woanders ausprobieren? Sei ganz beruhigt, denn du hast immer noch genug Möglichkeiten? Gehe zuerst einmal einen Schritt weg von deinen Vorlieben und überlege dir, was du weniger gerne tust, wo du aber immer noch Potenzial bei dir siehst. Hier musst du dich fragen, wie viel Zeit und Geduld du darin investieren würdest, in diesem Bereich besser zu werden und ob es dir Wert ist, diese Zeit dafür aufzuwenden.

Auch wenn du deine Leidenschaft optimal umsetzen kannst, wirst du dazu bereit sein müssen, neue Dinge zu lernen. Daran wird dich kein Weg vorbei führen. Zum Punkt „Selbststudium“ kommen wir aber noch weiter unten.

 

Wo kannst du authentisch sein und die Menschen von dir überzeugen?

Wie bereits erwähnt, ist es wichtig, dass du mit deinen Fähigkeiten anderen Menschen helfen kannst. Sonst werden sich kaum Leute für dich interessieren. Interesse kannst du aber nicht nur durch deine Expertise sondern auch durch deine Person, oder besser: Deine Persönlichkeit wecken. Gerade im Hinblick auf soziale Kanäle wie Facebook oder Instagram gewinnen oft persönliche und ehrliche Inhalte.

Sei dir dessen beim Validieren deiner Geschäftsidee bewusst und frage dich, ob du dein Wissen sinnbildlich gesprochen „Face to Face“ an deinen Kunden übertragen willst, oder eher aus dem Hintergrund agieren möchtest. Auch das ist natürlich möglich. Aber vor allem bei einer starken Konkurrenz solltest du kreativ und einfallsreich auf deine Kunden zugehen.

Hier noch ein Beispiel, um dich ein wenig zu inspirieren:

Celine See
ortsunabhängig arbeiten und leben Celine See

Ich hatte letztes Jahr mit Celine ein tolles Skype-Gespräch, bei dem wir über die Idee, das Modeln mit dem Kitesurfen auf einem Blog zu verbinden, gesprochen haben. Celine schreibt über den Wassersport als ihre große Leidenschaft und lässt ohne Blatt vor dem Mund hinter die Kulissen des Model-Business blicken. Genauso wie sie ihre Liebe zur Erdnussbutter nicht verheimlicht. Die Zielgruppe ist damit gut definiert: Aktive, selbstbewusste Mädels, die gerne ein bisschen mehr sehen wollen, als nur Bilder vom Laufsteg.

 

2. Ich habe hundert Ideen und kann mich nicht entscheiden, welche ich davon umsetzen möchte.

Das genau Gegenteil vom ersten Fall. Und man kann wahrscheinlich nicht sagen, was die kleinere Hürde ist;) Spaß bei Seite: Viele Ideen sind super! Jetzt gilt es, dich zu entscheiden. Auch hier helfen dir wieder ein paar Schritte:

 

Bastelstunde: Pat Flynn’s Future-Paper aus „Will it fly“

Um zu entscheiden, welche deiner vielen Ideen am besten zu dir passt, solltest du dir überlegen, wo du hin willst. Dazu hat Pat Flynn eine ziemlich effektive Methode:
Nimm ein Blatt Papier, falte es zweimal, sodass du vier gleich große Felder hast. Jedes Feld steht für einen Bereich in deinem Leben,  der dir sehr viel bedeutet (Familie, Gesundheit, Profession, etc.). Nun notierst du in jedem Feld, wo du in diesen Bereichen (zum Beispiel) in 10 Jahren stehen möchtest.

Also nicht deine Ziele, sondern wo du dich in diesem Bereich gerne sehen würdest. Danach fällt es dir bestimmt schon leichter, ein paar deiner Ideen zu streichen, weil sie nicht ganz so gut zu dem passen, wo du hin möchtest. Vergiss nicht: Du darfst deine Authentizität und deine Message nie aus den Augen verlieren. Mehr über Pat Flynns Buch „Will it Fly“ habe ich auf dem Blog von ACB geschrieben.

 

Die Qual der Wahl: Lege dich fest

Wahrscheinlich hast du jetzt immer noch einige tolle Ideen übrig. Aber einige, sind noch ein paar zu viel. Denn du solltest dich wirklich auf einen, zwei oder maximal drei Themenschwerpunkte festlegen. Ein Blog, auf dem du keinen roten Faden verfolgst sorgt meinst dafür, dass ein Besucher deine Seite schnell wieder verlässt.

Auf Wolfsmilch liegt mein Schwerpunkt beim Teilen meiner Erfahrungen als selbstständiger „Winternomade“ und langsam Reisender. Auch wenn ich gerne mehr über das Reisen schreiben würde, passen klassische Reiseartikel nicht wirklich zu meinem Konzept und finden daher nur noch selten Platz auf meinem Blog. Dafür gibt es aber genug reine Reiseblogger.

 

Finde die Nische oder mach es besser und anders

Stellst du fest, dass du mit deiner Idee eine Nische gefunden hast, die sonst noch niemand bedient ist das höchstwahrscheinlich der Jackpot für dich. Natürlich nur, wenn deine Recherchen auch ergeben haben, dass es eine Zielgruppe, also Nachfrage zu deinem Thema gibt.

Aber auch wenn du keine Nische bedienst, dafür aber für dein Thema brennst kannst du tolle Arbeit leisten und vielen Menschen damit helfen. Netzwerke mit deinen Mitbewerben, tauscht euch aus und überlege dir, was du mit deiner Idee noch anders oder besser machen kannst um Leute für dich zu begeistern.

 

3. Ich würde gerne einen Blog starten, habe aber keine Ahnung von WordPress, Website-Erstellung und dem ganzen technischen Kram.

Jo, ging mir am Anfang auch so. Mit null Ahnung aber großen Ambitionen habe ich mich dann an meine erste WordPress-Seite gemacht. Was mir dabei geholfen hat: Ein YouTube-Video von Tyler Moore. In gut 3 Stunden wird dir Schritt für Schritt erklärt, wie du eine Website mit WordPress erstellst. Vom Hosting bis zum Füllen deiner Seite mit Bildern und Texten. Einfacher geht es nicht.

Und hier erkennst du auch schon den krassen Vorteil des World Wide Web: Infos und Tutorials zu nahezu jedem Thema und Fachbereich sind frei zugänglich und auf Foren und Facebook findest du tolle Gruppen, in denen du Antworten zu deinen Fragen bekommst. Du erinnerst dich an meine Anmerkungen zum Thema Selbststudium am Anfang des Artikels? There you go!

Die Formel ist wirklich einfach: Googlen und nachfragen. Auch zum Thema Bloggen und Marketing gibt es sehr gute Ressourcen, wie zb die Jungs vom Affenblog. Input zur Fotografie bekommst du bei Jenny und Sebastian von 22places. Die Liste ist endlos und du brauchst deshalb wirklich keine Angst zu haben. Wir starten alle unwissend und haben aber 1000 Möglichkeiten, das zu ändern.

 

4. Ich bin mir nicht sicher, wie mein Umfeld damit umgehen würde.

Meine Mama hat mich mal gefragt, wann ich denn endlich etwas „Richtiges“ arbeiten würde und meine Oma meinte, dass ich als Dachdecker doch wenigstens ein geregeltes Einkommen hätte. Ich kann also gut verstehen, wenn du dir Gedanken darüber machst, wie Familie und Freunde auf deine Entscheidung, ortsunabhängiger leben zu wollen, reagieren könnten.

Mein Tipp: Sprich mit deinem Umfeld. Ehrlich, offen und direkt. Mach deinen lieben Menschen klar, für was du brennst und dass du dir über die Folgen deines Scheiterns aber auch über deine klaren Ziele bewusst bist. Gerade für die ältere Generation ist es manchmal ein bisschen schwer zu verstehen, dass sich die Arbeitswelt gerade stark wandelt und sich neue Möglichkeiten auftun. Ausführlicher zu dem Thema bin ich in diesem Blogartikel eingegangen.

Du hast auch keinen Grund, dich allein gelassen zu fühlen: Innerhalb der Digitalen-Nomaden-Community wirst du viele Gleichgesinnte finden. Vielleicht gibt es sogar einen Nomaden-Stammtisch auf Facebook in deiner Stadt?

 

5. Kann man sich als Digitaler Nomade ausbilden lassen? Ich habe doch etwas ganz anderes gelernt/studiert.

Nein, eine Ausbildung zum „Remote Worker“ gibt es (noch) nicht. Es gibt Studiengänge und Ausbildungen, die dir den Einstieg in die digitale Selbstständigkeit erleichtern. Darunter gehört das Studium der Kommunikationswissenschaften, ein Abschluss in Informatik oder verschiedene Design-Studiengänge. Genauso wie eine Ausbildung zum Social Media Manager, Fotografen oder Content-Creator/Texter.

Zum Glück wissen wir ja bereits, dass du dich in so gut wie jeder Thematik selbst zum Kenner machen kannst, wenn du genug Geduld und Fleiß mitbringst.

ortsunabhängig arbeiten und leben

Nomadlife: Mit einem Chai Latte in einem Café in Indonesien.

6. Ich würde gerne meinen Job kündigen, habe aber Angst vor einer finanziellen Unsicherheit.

Die Komfortzone zu verlassen und auf finanzielle Sicherheit zu verzichten fällt sehr vielen Menschen schwer. Auch ich als Freelancer und Selbstständiger sehne mich in manchen Momenten nach einem geregelten Einkommen. Aber ganz klar: So läuft das eben nicht!

Plane deshalb deinen Job-Ausstieg gut. Dazu gehört, dass du dir ein finanzielles Polster für die erste Zeit als Selbstständiger anlegst um abgesichert zu sein. Kannst du vielleicht ein paar Kunden-Kontakte von deinem Job mit in deine Selbstständigkeit nehmen? Eine Möglichkeit für einen „soften“ Start in die Selbstständigkeit ist das Modell „Teilzeitjob + Teilzeit-Selbstständigkeit„.

 

7. Lässt sich reisen und arbeiten wirklich so leicht miteinander verbinden?

Gleich vorweg: Das typische Bild des Digitalen Nomaden mit Laptop in der Hängematte am Strand existiert nicht wirklich. Es gibt Menschen, deren Arbeitswoche tatsächlich nur noch aus ein paar Stunden besteht. Aber diese Leute haben sich dafür auch den Allerwertesten aufgerissen und selbst bei einer „4-Hour-Workweek“ herrscht noch viel Struktur und Planung.

Generell ist das eine Typenfrage. Ich verbinde das Reisen mit dem Arbeiten sehr gerne. Konkret hänge ich dann aber eben auch nicht den ganzen Tag am Strand herum, sondern arbeite beispielsweise drei Wochen intensiv in einem Coworking-Space um danach zwei Wochen zu reisen und in dieser Zeit mein Arbeitspensum herunter fahren zu können.

Konkret heißt das also: Möchtest du jeden zweiten Tag an einem anderen Ort sein, wird es dir sehr wahrscheinlich schwer fallen, dich auf deine Projekte zu fokussieren und arbeitstechnisch viel zu reißen. Auch die sich dann ständig ändernden äußerlichen Einflüsse lenken dann eher ab, als dich zu inspirieren. Finde also deinen Mittelweg.

 

8. Wie funktioniert das mit der Krankenkasse, der Gewerbeanmeldung und dem Finanzamt als Digitaler Nomade?

Entwarnung: Ist alles halb so wild! Eine Gewerbeanmeldung geht fix für ca. 20-50€(je nach Kommune) beim entsprechenden Amt. Dort beschreibst du einfach deine Tätigkeit und wirst anschließend eingetragen. Für den Anfang empfiehlt sich ein Kleingewerbe, bei dem du noch keine Umsatzsteuer abführen musst. Anschließend musst du deinem Finanzamt noch bescheid geben.

Auch die jährliche Steuererklärung verlief für mich ohne Probleme. Allerdings werde ich mir wohl bald eine Steuerberatung zulegen. Das klappt auch für ortsunabhängige Selbstständige zum Beispiel mit steuerberaten.de sehr gut.

Als Vielreisender nutze ich zwei Krankenkassen: Die Techniker Krankenkasse für meine Zeit in Deutschland und die Auslandskrankenkasse der Hanse Merkur während einer längeren Reise. Mehr Informationen zu den ersten „bürokratischen“ Schritten als Selbstständiger findest du in diesem Blogartikel.

Dein Guide zum ortsunabhängig arbeiten und leben

Ich hoffe, dass ich dir mit diesen Fragen und Antworten einen ordentlichen Schub Motivation und vor allem mehr Klarheit verschaffen konnte! Mir ist wichtig, dass du verstehst, was auf dich als Digitaler Nomade zukommt und gleichzeitig will ich, dass dir bewusst ist, welche zahlreichen Möglichkeiten du hast.

Um dich so effektiv wie möglich dabei zu unterstützten, möchte ich mit diesem Text eine Blogartikel-Serie einleiten. Jeder Artikel dieses Guides soll dir deine Fragen beantworten und dir Input und Motivation geben. Lass uns gemeinsam etwas bewegen!

Unter anderem werden folgende Themen noch im Guide behandelt (Coming soon!):

  1. Ortsunabhängig arbeiten und leben – was für dich?
  2. Einen eigenen Blog erstellen – 6 Fakten über das Bloggen
  3. Wie ein Blog als Marketingkanal funktioniert
  4. Warum du als Blogger und Selbstständiger netzwerken solltest – Auch wenn du schüchtern bist
  5. Wie du mit Social Media dein Business rockst
  6. Kundenakquise als Freelancer
  7. Krankenkasse, Steuern, Finanzen und Gewerbe als Digitaler Nomade
  8. Wie du ganz easy deine erste Website mit WordPress erstellst
  9. Das Modell „Teilzeitjob + Selbstständigkeit“ als leichter Start
  10. Storytelling – Wie du deine Geschichte gut verkaufst
  11. Produktiv anstatt viel Arbeiten – 8 Tipps für mehr Fokus
  12. „Meine Familie versteht mich nicht“ – Keine Angst davor, was dein Umfeld über dich denkt
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5 Comments
  1. Antworten

    Alexandra

    24. März 2017

    Lieber Olii,

    ich interessiere mich für ortsunabhängiges Arbeiten und virtuelle Assistenz und bin dabei auf deine Artikel gestoßen. Sehr informativ und anregend vielen Dank!
    Vielleicht hast du einen grundsätzlichen Tipp für mich?
    Ich wohne in Berlin, habe seit ca. 10 Monaten einen Blog (ohne Geschäftsidee) über mein Traumziel Apulien, die Kultur und Geschichte des Südens. In 5 oder 10 Jahren sehe ich mich idealer Weise als selbstständige Autorin zwischen Deutschland und Apulien pendelnd oder ganz in Apulien.
    Ich bin Kulturwissenschaftlerin, habe Erfahrung als freie Autorin (Film-, Foto- und Kunstkritik), und denke meine Leidenschaft und Stärke liegt eindeutig im Schreiben, Lektorieren und Recherchieren. Ich fotografiere außerdem gern und bin da auch nicht ganz talentfrei.

    Als ich mir die Jobangebote bei den Plattformen für virtuelle Assistenten angesehen habe, sind mir ein bißchen Zweifel gekommen: Marketingdenken und SEO sind mir völlig fremd, im Bereich social media bin ich blutige Anfängerin, technisch bin ich wenig begabt. Natürlich bin ich bereit dazuzulernen und würde auch eher stupide Arbeiten übernehmen.

    Was die ersten Schritte auf dem Weg zu meinem langfristigen Ziel angeht, sehe ich jetzt folgende Möglichkeiten:

    1. Virtuelle Assistenzen, falls ich dazu wirklich geeignet bin?
    2. Konzentration auf Jobportale für Freelancer (weiß nicht, ob dazu auch Autoren gehören?)
    3. Aquise bei Magazinen im Bereich Kultur, Reisen, Philosophie (dafür wäre ich gespannt auf den Artikel , den Du über Aquise angekündigt hast )

    Entschuldige bitte die lange mail. Mich interessiert hauptsächlich: worauf würdest Du dich an meiner Stelle konzentrieren?

    Liebe Grüße

    Alexandra

    • Olli
      Antworten

      Olli

      24. März 2017

      Liebe Alexandra,

      ich danke dir für deine lieben Worte und deine ausführliche Nachricht!
      Apulien ist bestimmt wunderschön. So weit im Süden Italiens war ich allerdings noch nie. Als nächstes ist erstmal Rom dran:)

      Ich kann mir vorstellen, dass du mit deinem Background vielleicht fast ein wenig „überqualifiziert“ für typische VA-Aufgaben bist. Auf jeden Fall kann ich dir empfehlen, dich ein wenig ins Online-Marketing einzuarbeiten und über Freelancer-Portale auch mal Jobs im Bereich Online-Texte anzunehmen, einfach um dich in diese Richtung mal auszuprobieren und Erfahrung zu sammeln.

      An deiner Stelle würde ich den Schwerpunkt (wie du auch schon geschrieben hast) auf (Online-) Magazine legen. Da sind bestimmt auch langfristige Aufträge als freie Redakteurin drin. Viele Online-Magazine verlangen von ihren Autoren auch keine bis wenig SEO-Fähigkeiten und übernehmen diese Aufgabe für die Texte dann intern.

      Ich bin gespannt, wie es bei dir weitergehen wird:)

      Alles Liebe
      Olli

  2. Antworten

    Alexandra

    25. März 2017

    Lieber Olli,

    vielen Dank für deine schnelle und hilfreiche Antwort.
    Ja, Apulien ist wunderschön, eine Mischung aus Italien und Griechenland mit ein bißchen orientalischem Flair. Ich war übrigens auch schon zweimal als WWOOFerin da.
    Dafür war ich noch nie in Rom. Sicher auch toll.

    Ich werde mich also mal mit Online Marketing beschäftigen (hättest du dafür evtl. noch einen Buch-Tipp oder eine website als Einstiegshilfe?) Dann versuch ich es verstärkt bei (0nline)-Magazinen. Bisher habe ich für Online-Veröffentlichungen nie Geld bekommen. Vielleicht weil ich die Magazine direkt angeschrieben habe und nicht über Freelancer-Portale nach bezahlten Jobs gesucht habe.

    Ich bin, wie gesagt, auch sehr gespannt auf deinen Artikel über Akquise und wünsch Dir eine super Zeit in Rom.

    Viele, liebe Grüße

    Alexandra

  3. Antworten

    Alexandra

    5. April 2017

    Lieber Olli,

    nochmal 1000 Dank für die wertvollen Tipps. Ja, leider gibt es ein paar fragwürdige Unternehmen, die das etwas ausnutzen, wenn man sein Portfolio erweitern möchte.
    Aber aus Fehlern lernt man.

    Alles Gute Dir und ebenfalls viel Erfolg!

    Alexandra

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Oliver Haas
Hamburg

Hi! Ich bin Olli und freu mich sehr, dich auf Wolfsmilch begrüßen zu dürfen! Seit 2015 arbeite ich im Sommer für eine Festivalreihe in Hamburg und im Winter zieht es mich in wärmere Gefielde. Nebenbei begann ich als Freelancer im Webbereich und taste mich nun langsam heran an das Leben, das ich führen möchte. Das Leben als Digitaler Nomade. Also unabhängig mein Geld mit Dingen verdienen, die mir Spaß bringen. Und das nahezu von jedem Ort der Welt aus. Meine Erfahrungen möchte ich hier mit dir teilen. Im "Rucksack" wirst du Artikel und Stories rund ums Reisen und alles was dazu gehört finden. "Laptop" versorgt dich mit Wissen und Anregungen über das Arbeiten als Digitaler Nomade und Freelancer. Und "Rekorder" stellt dir interessante Menschen vor, die etwas gemeinsam haben: Sie alle haben ihr Ding durchgezogen. Tust du das auch?

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