Morgenroutine im HomeOffice
Laptop

Wie du mit diesen zwei Wegen am besten in deinen HomeOffice-Tag startest

By on 23. Mai 2016

Was ist einer der größten Vorteile im Leben eines Freelancers, Digitalen Nomaden und Entrepreneurs? Genau! Du kannst dir deinen Tag gestalten, wie du es möchtest. Du musst in der Regel nicht um 8 oder 9 Uhr im Büro sitzen, hast kein Meeting um 10:30 Uhr, musst nicht deine einstündige Mittagspause einhalten und darfst auch schon vor 17 Uhr deine Arbeit niederlegen, wenn dir danach ist. Klingt nach absoluter Freiheit und Entfaltungsmöglichkeit oder? Es ist eben ein geiles Gefühl, sein eigener Chef zu sein. Aber als dein eigener Boss bist du auch für deine Motivation und das Strukturieren deiner Aufgaben zuständig. Und da ein produktiver und strukturierter Arbeitstag bei den meisten Menschen am Vormittag startet, ist eine erprobte Morgenroutine dein bester Freund beim Erreichen deiner Tagesziele. Lass uns deshalb mal zwei bewährte Morgenroutinen näher betrachten und rausfinden, welche davon am besten zu dir passt.

 

Morgenroutine im HomeofficeDer Early Bird

Der frühe Vogel fängt den Wurm. Nach diesem Credo richtest du dich als Early Bird. Dich zeichnet eine große Disziplin schon bereits am frühen Morgen aus und du bist dir bewusst, dass deine produktivste Zeit am Vormittag ist. Viel anderer Input hält dich morgens eher von deiner Routine ab und du startest früh und fokussiert mit deiner ersten Tagesaufgabe. Gucken wir uns zusammen mal deine typische Morgenroutine im HomeOffice an.

Dein Morgen beginnt am Abend davor

Dein Ziel ist es, die produktiven Morgenstunden nicht mit unnötig viel Organsiation zu verschwenden. Deshalb ist der letzte Task deines vorherigen Arbeitstages die Planung der Tagesziele für den folgenden Tag. Auch kleinere Aufgaben wie Einkaufen oder deine Klamotten rauslegen erledigst du am Abend davor.

Das Aufwachen

Du stehst früh (zwischen 6 und 7 Uhr) auf und das möglichst immer zur gleichen Zeit, denn dein Ryhtmus soll nicht unnötig durcheinander gebracht werden. Dein Wecker liegt ein paar Meter weg von deinem Bett und weckt dich mit einem intelligenten Alarm. So zwingst du dich aus dem Bett aufzustehen und wirst gleichzeitig aber sanft geweckt.

Direkt nach dem Aufstehen

Kaum aus dem Bett gekommen, wirst du auch schon aktiv. Direkt ein paar Kniebeugen vielleicht um den Kreislauf anzuregen? Ein kurzes Sportprogramm von etwa 20 Minuten macht dich fit für den Tag. Darin kann alles Mögliche enthalten sein. Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, eine kurze Laufeinheit und etwas Yoga um deinen Körper fit für ein paar Stunden am Schreibtisch zu machen. Je nachdem, wie wichtig dir Sport ist legst du abends nach getaner Arbeit nochmal eine Trainingseinheit ein. Die kurze Session am morgen dient vor allem dafür, dich fit für den Tag zu machen.

Die kalte Dusche

Raus aus den verschwitzen Klamotten und ab unter die kalte Dusche mit dir. Ein wichtiges Ritual bei deiner täglichen Morgenroutine, denn das kalte Nass belebt deinen Geist und gibt dir ordentlich Antrieb. Von Müdigkeit kann jetzt keine Rede mehr sein.

Ein Schub Vitamine

Du bist in Sachen HomeOffice ein Frühstarter und willst möglichst bald an deine erste Aufgabe. Deshalb hälst du dich nicht lange mit dem Frühstücken auf. Je nach Geschmack wird es eine Tasse Kaffee oder eine Kanne Tee. Bist du kein Teefan bevorzugst du schon früh am Morgen einen ordentlichen Schub Wasser. Denn viel Flüssigkeit ist wichtig um die Durchblutung zu fördern. So kann dein Hirn besser arbeiten. Gern gibst du Zitrone in dein Wasser um möglichst viele Vitamine aufzunehmen. Außer pure Flüssigkeit bevorzugst du bei deiner frühen ersten Mahlzeit einen selbstgemixten Smoothie oder Shake. Äpfel, Bananen, Erdbeeren, etwas Joghurt,…Fernsehkoch Zacherl würde sagen, dass da der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind. Generell willst du dir am Morgen den Bauch nicht zu voll schlagen um nicht gleich wieder in Müdigkeit durch Verdauen zu Verfallen. Deine erste größere Mahlzeit nimmst du dann erst gegen Mittag ein, wenn bereits ein paar Aufgaben erledigt sind.

An den Schreibtisch, fertig, los!

Erfrischt und mit einer Karaffe Tee oder Wasser setzt du dich an deinen aufgeräumten Schreibtisch. Du checkst deinen digitalen oder analogen Planer und gehst kurz deine Tagesaufgaben durch. Dabei steht die Aufgabe, auf die du am wenigsten Lust hast und die dich am meisten vordert im Zeitplan ganz vorne. Stichwort: Eat The Frog! Denn ist die schwierigste Aufgabe des Tages gemeistert holst du dir ganz automatisch einen zusätzlichen Motivationschub. Tätigkeiten, die nichts mit deinen Tageszielen zu tun haben, wie E-Mails checken schiebst du auf die zweite Tageshälfte. Um konzentriert und fokussiert ohne Ablenkung starten zu können, schaltest du dein Handy auf Flugmodus und verwendest Apps wie SelfControl um Facebook und andere Zeitverschwender von dir abzuhalten.

Zusammenfassung

Als Early Bird legst du sehr viel Wert auf minimale Ablenkung bereits direkt nach dem Aufstehen. Du vermeidest Input von allen Seiten und steigst möglichst zügig in deine erste Tagesaufgabe ein. Wenn andere in die erste Kaffeepause gehen hast du schon ordentlich was weggeschafft. Du weist, dass du in den Morgenstunden am produktivsten bist und bevorzugst es, schon am späten Nachmittag den Laptop zuzuklappen. Denn irgendwann ab 15 oder 16 Uhr ist bei dir meistens die Luft raus. Dann checkst du deine Mails und planst entspannt deine Aufgaben für den nächsten Tag. Julian von preneur.de gehört zum Beispiel eindeutig zu den Early Birds und hat darüber auch einen tollen Artikel geschrieben.

 

Morgenroutine im HomeOfficeDer Slow Starter

Im Gegensatz zum Early Bird bist du der Selbstständige, der sich morgens gerne etwas mehr Zeit lässt. Du legst viel Wert auf Input am Morgen und hast kein Problem damit, deine Energiereserven auch mal noch am Abend auszuspielen. Gucken wir doch mal, was dich noch vom Early Bird unterscheidet und was ihr beide gemeinsam habt.

 

Dein Morgen beginnnt am Tag davor

Nur weil du etwas länger schläfst, heißt das nicht, dass du völlig planlos in den Tag startest. Denn auch du weißt, wie produktives Arbeiten funktioniert und planst schon am Abend für den nächsten Tag vor.

Das Aufwachen

Dein Tag startet eher zwischen 8 und 10 Uhr. Doch genauso wie der Early Bird bist auch du kein Freund des ewigen Snoozens. Dein Wecker liegt also ebenfalls ein Stück von deinem Schlafplatz entfernt und ermuntert dich so zum Aufstehen.

Direkt nach dem Aufstehen

Ein paar Mal gestreckt und einen großen Schluck Wasser genommen werden die Glieder langsam wach. Jetzt kann dein Tag beginnen. Aber hey, das natürlich eher easy going. Du bist ein Fan von Entschleunigen und nimmst die geballte Power aus deiner Ruhe. Deshalb kommst du nach den ersten Schritten aus dem Bett erstmal wieder zur Ruhe und übst dich mit 7Mind oder Headspace in der Meditation.

Der Morgen gehört nur dir

Du fühlst dich in den frühen Morgenstunden sehr aufnahmefähig und liest gerne ein paar Seiten in einem guten Buch oder checkst deine Lieblings-Blogs und Newsseiten aus. Gern machst du das manchmal auch noch direkt im Bett ohne vohrer große Schritte getan zu haben. Auch für Sport nimmst du dir morgens gerne bis zu einer ganzen Stunde Zeit, denn du weißt, dass du Abends oft nicht mehr dazukommst. Den Einkauf für die nächsten Tage tätigst du direkt nach deiner Runde Joggen. Achte nur darauf, dass dir das Geld oder der Einkaufszettel beim Laufen nicht aus der Tasche fällt! Und da dein Kopf beim Laufen und auch von der Meditation davor schön frei ist, gönnst du dir schon mal einen informativen Podcast.

Die kalte Dusche

Genauso wie der zeitig aufstehende Selbstständige bist auch du dir bewusst, dass eine kalte Dusche deine Lebensgeister extrem anheizt. Also ab unter das kalte Nass!

Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit am Tag

Auch für dein Frühstück lässt du dir gerne etwas mehr Zeit. Es darf gerne ausgewogen und herzhaft sowie süß sein. Frisches Obst sollte immer ein Bestandteil davon sein. Egal ob ein leckeres Müsli oder ein Brötchen vom Bäcker mit gutem Aufstrich – beim Frühstück machst du keine halben Sachen und liest dabei oft noch den ein oder anderen Newsletter oder Zeitungsartikel.

An den Schreibtisch, fertig, los!

Zwischen dem Aufstehen und dem Platznehmen am Schreibtisch sind eineinhalb bis zwei Stunden vergangen. Diese hast du aber bereits sinnvoll für dich genutzt und kannst nun fokussiert und in dir ruhend deine erste wichtige Tagesaufgabe angehen. Auch du fährst das Eat The Frog-Prinzip, schließlich gehst du ja auch erholt und gestärkt an deine Mammutaufgabe. Auch du verschiebst deine Mails konsequent auf später. Denn bist du erstmal im Arbeitsmodus, powerst du genauso fokussiert rein wie der Early-Bird-Kollege.

Zusammenfassung

Slow Starter ist für dich fast schon ein irreführender Name, denn du startest zwar etwas langsamer und später, tust in den ersten Stunden des Tages aber schon viel für dich. Durch Meditation spürst du deinen Körper, bevor du ihn mit Sport schon am Morgen richtig forderst. Auch dein Geist schläft nicht, sondern darf sich schon früh über eine ordentliche Portion Input freuen und lässt für dich manchmal schon die ein oder andere Idee am Morgen springen. Dir macht es nichts aus um 18 Uhr noch am Schreibtisch zu sitzen, denn du hast bereits am Morgen einiges für dich getan und kannst nach getaner Arbeit direkt in den Feierabend starten. Wenn auch etwas später als der Frühaufsteher. Viele erfolgreiche Digitale Nomaden wie Conni von Planetbackpack bevorzugen eher eine entschleunigende Morgenroutine und legen wert auf viel Input und Meditation nach dem Aufstehen.

Was wird deine Morgenroutine im HomeOffice?

Ich hoffe, dass ich dir mit diesen beiden Wegen etwas Input zu deiner eigenen Morgenroutine geben konnte. Egal ob Early Bird oder Slow Starter- Ziehst du deine Morgenroutine richtig durch, dann wirst du viele Hürden des schweren Einstiegs am Morgen meistern und schützt dich vor Prokrastination und Ablenkung. Denn jedes einzelne deiner Tagesziele führt dich zu deinen großen Hauptzielen. Deshalb ist es wichtig eine Routine für deine Morgenstunden zu entwickeln um so den Grundfaden für deinen weiteren Tagesablauf zu legen. Wer um 11 Uhr ohne Plan aufsteht, wird kaum etwas an diesem Tag reißen.

Diese Routinen funktionieren natürlich nicht nur im HomeOffice, sondern lassen sich genauso vor deinem Gang in den Coworking Space oder ins Büro anwenden. Wie du deinen weiteren Arbeitsalltag am produktivsten und mit viel Fokus meisterst, erfährst du in meinem Blogartikel dazu und wie meine Morgenroutine und mein Arbeitstag aussieht erfährst du auch bald auf meinem YouTube Kanal. Bleibt mir dir nur einen produktiven Arbeitstag zu wünschen!:)

 

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Oliver Haas
Hamburg

Hi! Ich bin Olli und freu mich sehr, dich auf Wolfsmilch begrüßen zu dürfen! Seit 2015 arbeite ich im Sommer für eine Festivalreihe in Hamburg und im Winter zieht es mich in wärmere Gefielde. Nebenbei begann ich als Freelancer im Webbereich und taste mich nun langsam heran an das Leben, das ich führen möchte. Das Leben als Digitaler Nomade. Also unabhängig mein Geld mit Dingen verdienen, die mir Spaß bringen. Und das nahezu von jedem Ort der Welt aus. Meine Erfahrungen möchte ich hier mit dir teilen. Im "Rucksack" wirst du Artikel und Stories rund ums Reisen und alles was dazu gehört finden. "Laptop" versorgt dich mit Wissen und Anregungen über das Arbeiten als Digitaler Nomade und Freelancer. Und "Rekorder" stellt dir interessante Menschen vor, die etwas gemeinsam haben: Sie alle haben ihr Ding durchgezogen. Tust du das auch?

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