Constanze Good Life Journal
Rekorder

Im Gespräch mit Constanze

By on 30. Mai 2016

Constanze lebt seit einigen Jahren in Hamburg und durchstreifte davor als Model die Welt. Yoga hat ihr die Ruhe und die Basis gebracht, die sie vorher immer für sich gesucht hat. Ein Gespräch über unsere hektische Welt, Yogaretreats und Körper, Geist und Seele.

Gestern/heute erst wieder in Hamburg zurück, hast du in den letzten Tagen ein Yoga- und Meditations-Retreat in Südfrankreich veranstaltet. Wie war es denn?
Ich habe das Retreat zusammen mit meiner Soulsister Nadine veranstaltet und wir sind beide noch total geflashed, denn das Retreat war einfach der Hammer. Es hat alles perfekt gepasst – die Location, die Teilnehmer, das Wetter, die gemeinsamen Erlebnisse. Wir stecken gerade schon wieder mitten in der Planung für unsere nächsten Retreats. Es wird noch zwei weitere Wochenend-Retreats im Herbst 2016 geben und ins Chez Zen kehren wir vom 12. – 19. August 2017 für eine Fortsetzung unseres Journey 2 Your Soul-Retreats zurück.

Du arbeitest nicht nur als Yogalehrerin, sondern auch als Health & Soul Coach. Was kann man konkret darunter verstehen und wie kannst du Menschen helfen, die zu dir kommen?
Mein Anspruch ist es ganzheitlich zu arbeiten und Menschen dabei zu begleiten, Geist, Körper und Seele in Einklang zu bringen. Ich habe unterschiedliche Ausbildungen gemacht u.a. im Ernährungsbereich sowie auch im Coaching und auf spiritueller/energetischer Ebene. Ich begleite Menschen dabei Ihre Seelenpotentiale wiederzuentdecken und somit ein bewusstes Leben zu führen durch Yoga, die passende Ernährung, Bewusstseinsübungen, Energiearbeit und vieles mehr.

Constanze Good Life Journal

Yoga hat sich mittlerweile in der westlichen Welt als Trend etabliert. Wie erklärst du dir die wachsende Popularität in den letzten Jahren? Sehnen sich die Leute mehr nach einem Gegenpol zur immer schneller werdenden Umwelt?
Ja, definitv! Zum Glück erkennen immer mehr Menschen, dass höher, schneller, weiter nicht unbedingt besser bedeutet… und, dass das Glück nicht im Außen liegt sondern in uns selbst. Yoga ist häufig der Einstieg um sich mehr mit sich selbst und anderen spirtuellen Praktiken zu beschäftigen, da hier zunächst mit dem Körper gearbeitet wird und den Menschen nicht so fremd wirkt wie Energiearbeit oder ähnliches.

Wie bist du zum Yoga gekommen und inwieweit bestimmt es dein Leben?
Mein Yogaweg begann ungefähr vor 12 Jahren während einem meiner Auslandsaufenthalte. Ich bin früh von zu Hause weg, mich lockte die große weite Welt – Glamour und High Fashion. Um in der Modelbranche bestehen zu können und mich zu schützen, habe ich mir eine harte Schale zugelegt. Allerdings fehlte mir etwas und ich fühlte mich oft einsam und leer. Während einem dieser Aufenthalte besuchte ich meine erste Yogastunde und hatte sofort das Gefühl, aufgehoben zu sein, egal was gerade in meinem Leben draussen passierte. Für die Dauer der Klasse stand alles still – dieses ganz bei sich sein, den Atem und Körper zu spüren und das Vertrauen ins Leben wiederzuentdecken war für mich ein magischer Moment.

Yoga hat mich „nach Hause“ – zu Körper, Geist und Seele geführt, und erkennen lassen, dass nichts im Außen einem diese tiefe Zufriedenheit geben kann. Mittlerweile ist Yoga ist ein grosser Teil meines Lebens, da ich entweder unterrichte, selbst praktiziere, oder mich mit weiterführender Literatur beschäftige. Ich nehme regelmässig an Workshops teil, bei denen ich neues Wissen mitnehme und meine eigene Erfahrung vertiefe.

Du lebst in Hamburg, kommst mit deinem Job aber auch ganz schön rum. Ist es dir wichtig, eine feste Home-Base und Routinen im Alltag zu haben?
Das schöne ist, dass ich mich zum Glück sehr schnell heimisch fühle, auch an Orten, an denen ich noch nie war. Koffer, Yogamatte, Laptop und ich fühle mich fast überall zu Hause (lacht). Aber dennoch liebe ich es in mein kleines Reich zurück zu kehren. Home Sweet Home eben. Ich liebe es, gemütliche Abende mit meinem Hund Buddy zu Hause zu verbringen und schätze Hamburg dafür, dass es trotz Grosstadtflair eine gewisse Ruhe ausstrahlt. Routinen sind für windige VATA-Typen (ayurvedische Doshabestimmung) wie mich super wichtig aber kommen leider manchmal zu kurz. Daher versuche ich, so gut es geht ein klein wenig Routine einzuhalten, wobei mir Hal Elrdods Miracle Morning total hilft.

Was wird Constanze 2020 tun?
Mhm…gute Frage. Ich habe gerade noch einige spannende Projekte anstehen, aber hoffe sehr, dass ich in spätestens 7 Jahren also nicht ganz 2020 (lacht) mein eigenes kleines Healing & Yoga Retreatcenter im Süden leite, umgeben von meinem Hund Buddy, noch vielen weiteren geretteten Tieren und lieben inspirierenden Menschen.

Möchtest du mehr über Constanze und ihre Arbeit erfahren checke doch mal CowiYoga und Good Life Journal aus.

Das Video zum Interview:

 

Die Fotos stammen von Katrin Siwula und Alexandra Kern.

 

TAGS
RELATED POSTS

LEAVE A COMMENT

Oliver Haas
Hamburg

Hi! Ich bin Olli und freu mich sehr, dich auf Wolfsmilch begrüßen zu dürfen! Seit 2015 arbeite ich im Sommer für eine Festivalreihe in Hamburg und im Winter zieht es mich in wärmere Gefielde. Nebenbei begann ich als Freelancer im Webbereich und taste mich nun langsam heran an das Leben, das ich führen möchte. Das Leben als Digitaler Nomade. Also unabhängig mein Geld mit Dingen verdienen, die mir Spaß bringen. Und das nahezu von jedem Ort der Welt aus. Meine Erfahrungen möchte ich hier mit dir teilen. Im "Rucksack" wirst du Artikel und Stories rund ums Reisen und alles was dazu gehört finden. "Laptop" versorgt dich mit Wissen und Anregungen über das Arbeiten als Digitaler Nomade und Freelancer. Und "Rekorder" stellt dir interessante Menschen vor, die etwas gemeinsam haben: Sie alle haben ihr Ding durchgezogen. Tust du das auch?

Wie ich mich gut und günstig auf meinen Reisen versichere: